STAMMTISCH der LINKSDENKER

Jeden Mittwoch, 19.00 Uhr, im "Dürüm Haus", Schallmooser Hauptstr. 8, 5020 Salzburg.

Einführung in den Marxismus

Teil 1
Dialektischer und historischer Materialismus

Teil 2
Politische Ökonomie

Teil 3
Wissenschaftlicher Sozialismus

100 Milliarden für die Banken - kein Geld für uns...

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altStell dir vor, dein Chef zahlt dir über Monate deinen Lohn nicht aus. Auf deine Nachfragen sagt er, er hat kein Geld dafür. Eines Tages aber fährt er plötzlich mit einem neuen Porsche vor, für den die Kohle dann doch gereicht hat. Das wär wohl der größte Beschiss deines Lebens...

 

So ähnlich macht das auch die neue, alte SPÖ/ÖVP-Regierung. Jahrelang wurde der Arbeiterklasse und der Jugend vorgegaukelt, es gäbe kein Geld für Gesundheit, Bildung oder höhere Löhne. Jetzt wo die Banken im Zuge der Finanzkrise wackeln, stellt sich heraus, dass für diese sehr wohl Geld da ist. In Windeseile wurde ein Bankenpaket geschnürt, das 100 Milliarden Euro beinhaltet. Damit wird die Umverteilung von unten nach oben fortgesetzt. Die von den werktätigen Menschen erarbeiteten Gewinne werden nun dazu genutzt, die selbstverschuldeten Löcher der Kapitalisten zu stopfen.

Die PolitikerInnen haben damit einmal mehr bewiesen, dass sie eine Politik gegen die Arbeiterklasse und die Jugend machen. Für die Kommunistische Jugend Österreichs steht fest, dass es höchste Zeit ist, Politik gegen die da oben zu machen. Gemeinsam gilt es Widerstand zu leisten gegen das Abwälzen der Folgen der Krise auf die arbeitenden Menschen. Gegen Lohnkürzungen, Einsparungen im Bildungsbereich und Massenentlassungen!

 

Das Geld ist da, es ist nur in den falschen Händen!

Unsere Vorstellungen, was man mit 100.000.000.000 Euro machen könnte außer Banken sanieren:

  • Den 125.000 österreichischen Lehrlingen 60 Jahre lang eine monatliche Lehrlingsentschädigung von 1.000 Euro zahlen.
  • Den 220.000 StudentInnen für die nächsten 650 Jahre ihre Studiengebühren erlassen.
  • Gewaltige Investitionen in Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser finanzieren.
  • Sozialen Wohnbau ankurbeln um günstige Wohnungen zu schaffen.

 

Quelle: www.kjoe.at