Theorie
Grundzüge der kommunistischen Strategie
Geschrieben von: sk Donnerstag, 28. Juli 2011 um 22:05 Uhr

Das Ziel eines jeden Kommunisten und jeder Kommunistin ist der Kommunismus, das scheint völlig einleuchtend. Leider ist die Situation heute aber so, dass nicht nur Einzelpersonen, sondern sogar Organisationen sich kommunistisch nennen, die keine wirkliche Vorstellung (mehr) davon haben, was sie wollen. Was heißt es also KommunistIn zu sein? Was heißt es, den Kommunismus als Ziel zu haben? Und wie kommen wir dorthin?
Tibor Zenker: Österreich und die EU als zweiter "Anschluss" an den deutschen Imperialismus
Geschrieben von: Klingersberger Mittwoch, 29. Juni 2011 um 11:48 Uhr
Referat auf der III. Konferenz "Der Hauptfeind steht im eigenen Land!", Schwerpunkt: "Heim ins Reich? - Deutsche Volksgruppenpolitik", Göttingen, 2.-5. Juni 2011
Mit dem vorgegebenen Titel des Vortrages lehnt man sich recht weit hinaus aus dem Fenster - man sollte ihn daher vielleicht zumindest gedanklich durch ein Fragezeichen ergänzen. Wir werden in weiterer Folge sehen, ob die Formulierung tatsächlich den Fakten und Analysen zur Gänze entsprechen kann.
Vorab sind einige Begrifflichkeiten und dementsprechende Zuschreibungen abzuklären, damit keine Missverständnisse vorherrschen. Wir wollen uns grundsätzlich im Rahmen der marxistisch-leninistischen Imperialismustheorie bewegen. Als unbedingte erweiternde Bestandteile dieser Imperialismustheorie sind - vor allem beim vorliegenden Betrachtungsgegenstand - jedoch die dazugehörige Faschismustheorie sowie die marxistisch-leninistischen Anschauungen zur Nation und zur nationalen Frage einzubeziehen. Nötig sind außerdem zunächst noch einleitende Worte zum österreichischen Imperialismus und zur Europäischen Union und ihrem Charakter.
Wissenschaft und Kommunistische Partei in Österreich
Geschrieben von: sk Dienstag, 17. Mai 2011 um 19:38 Uhr
Von Gerhard Oberkofler
Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Kommunistischer Partei reicht zurück in die Anfänge des Marxismus. Die Verdienste von Marx und Engels um die Arbeiterklasse und für die Perspektive einer humanitären Zukunft liegen vor allem darin, dass sie, wie das Lenin formuliert hat, „an die Stelle der Träumereien die Wissenschaft“ gesetzt haben. Die marxistische Theorie ist, weil sie eine wissenschaftliche ist, nicht etwas Abgeschlossenes und Unantastbares, sie hat aber Grundpfeiler gelegt, „die die Sozialisten nach allen Richtungen weiterentwickeln müssen“.
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Was verstehen Kommunisten unter "Kommunismus"?
Geschrieben von: sk Dienstag, 17. Mai 2011 um 19:33 Uhr
von Walter Hollitscher, österreichischer kommunistischer Philosoph 1911-1986.
Der marxistische Begriff des Kommunismus meint mit diesem Wort nicht eine unbestimmte Vision, nicht ein ausgeklügeltes Hirngespinst, eine Utopie von einer schöneren Welt, die sich irgendwer für irgendwo und irgendwann wünscht. Marx, Engels, Lenin und ihre Schüler verstanden und verstehen unter Kommunismus auch kein Ideal, nach dem sich die Wirklichkeit zu richten habe. Sie nennen „Kommunismus" die wirkliche Bewegung, welche den Zustand der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft endgültig aufhebt: die tatsächlichen Schritte der geschichtemachenden Volksmassen, die ihre eigenen Zwecke verfolgen. Damit ist der Kommunismus zugleich die Lehre von den Bedingungen für die Befreiung des Proletariats. Der marxistische Kommunismusbegriff fußt auf einer wissenschaftlichen Gesellschaftsvoraussage; das heißt: der begründeten Voraussicht des im Klassenkampf Bewerkstelligbaren. Voraussetzung dafür ist die proletarische Revolution, durch die an Stelle der kapitalistischen Herrschaft die Arbeitermacht gesetzt, die Vergesellschaftung der zuvor in Privatbesitz befindlichen entscheidenden Produktionsmittel vollzogen wird und der vom Proletariat mit seinen Verbündeten, unter Führung der revolutionären Partei, gegründete Staat das gesamtgesellschaftliche Leben gemäß einem wissenschaftlichen Plan gestaltet.
Nach der Weltwirtschaftskrise: Neue Regeln fürs Casino?
Geschrieben von: Administrator Donnerstag, 12. November 2009 um 09:03 Uhr
Vortrag mit Dr. Jörg Goldberg
Mittwoch 25. November 09
Volksheim Salzburg
Elisabethstraße 11
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei!
Zur Person:
Jörg Goldberg, geb.1943, Dr. rer. pol., Wirtschaftswissenschaftler aus Frankfurt/M, Redaktionsmitglied von "Z-Zeitschrift Marxistische Erneuerung", Mitglied der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" (Memorandumsgruppe), Entwicklungspolitischer Gutachter. Ehemanliger wirtschaftspolitischer Berater in vielen afrikanischen Staaten.
Jüngste Veröffentlichungen:
Überleben im Goldland - Afrika im globalen Kapitalismus, Köln 2008
Demokratisierung des Kapitals oder Kapitalisierung des Staates?, in: H. Pfeiffer (Hg.), Land in Sicht? Köln 2009
EU vs. Demokratie
Geschrieben von: sk Freitag, 29. Mai 2009 um 13:26 Uhr
Die EU ist ein demokratisch in keinster Weise legitimiertes Etwas. Nicht einmal PolitikwissenschaftlerInnen schaffen es, dieses Etwas zu benennen, es sei einfach ein Ding „eigener Art“. Es entstand als imperialistisches Zweckbündnis gegen den in Folge des zweiten Weltkrieges erstarkten, sozialistischen Teil der Welt. In vielen ihrer Mitgliedsländer wurde die Bevölkerung über den Beitritt nicht einmal befragt, und wenn man einmal dabei ist, ist das Mitspracherecht auf relativ unbedeutende, alle fünf Jahre stattfindende Wahlen beschränkt.
Cash, Crash & Crisis - Wer zahlt die Bankenkrise?
Geschrieben von: sk Samstag, 21. Februar 2009 um 17:00 Uhr
"Die aktuelle Krise ist deshalb so gefährlich, weil sich der Schwelbrand in der Architektur der Weltwirtschaft von Raum zu Raum, von Stockwerk zu Stockwerk frisst. Charakteristisch ist dabei, dass der Brand, wenn er an einer Stelle gelöscht scheint, an anderen, oft unerwarteten Stellen auftauchen, um dann wieder auf die strategisch entscheidenden Bestandteile des Bauwerks abzustrahlen. Vor allem entwickelte sich parallel in allen drei klassischen Zentren und in wichtigen Schwellenländern eine ordinäre Wirtschaftskrise. Finanzkrise und die Krise der so genannten Realwirtschaft verbinden sich. Das klassische Muster einer schweren Wirtschaftskrise, möglicherweise einer Weltwirtschaftskrise, bildet sich heraus", schreibt Winfried Wolf in der aktuellen Ausgabe von lunapark21.
Der ehemalige deutsche Bundestagsabgeordnete und heute Chefredakteur der "zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie - lunapark21" hat am 19.02. in Salzburg im Rahmen einer KPÖ-Veranstaltung seine Thesen zur aktuellen Wirtschaftskrise vorgestellt. Insgesamt etwa 70 ZuhörerInnen lauschten seinem fundierten Wissen und diskutierten anschließend darüber.
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Eng, beschränkt, verlogen
Geschrieben von: Lenin Mittwoch, 04. Februar 2009 um 14:52 Uhr
Vor 90 Jahren schrieb Wladimir Iljitsch Lenin eine Analyse der
bürgerlichen Demokratie.
Wenn man nicht dem gesunden Menschenverstand und der Geschichte hohnsprechen will, so ist klar, daß man nicht von »reiner Demokratie« sprechen kann, solange es verschiedene Klassen gibt, daß man da nur von Klassendemokratie sprechen kann. (Nebenbei bemerkt: »Reine Demokratie« ist nicht nur eine von Unwissenheit zeugende Phrase, die Verständnislosigkeit sowohl für den Klassenkampf als auch für das Wesen des Staates offenbart, das ist auch eine durch und durch hohle Phrase, denn in der kommunistischen Gesellschaft wird die Demokratie, sich umbildend und zur Gewohnheit werdend, absterben, nie aber wird es eine »reine« Demokratie geben.)
Warum Sozialismus?
Geschrieben von: Albert Einstein Mittwoch, 04. Februar 2009 um 14:20 Uhr
Ein Essay von Albert Einstein aus dem Jahr 1949
Ist es nun ratsam für jemanden, der kein Experte auf dem Gebiet ökonomischer und sozialer Fragen ist, sich zum Wesen des Sozialismus zu äußern? Ich denke aus einer Reihe von Gründen, daß dies der Fall ist.

Lasst und die Frage vorerst vom Standpunkt der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus betrachten. Es mag so erscheinen, als ob es keine wesentlichen methodologischen Unterschiede zwischen Astronomie und Ökonomie gäbe: Wissenschaftler beider Gebiete versuchen allgemein akzeptable Gesetze für eine begrenzte Anzahl von Phänomenen zu entdecken um deren Zusammenhänge so verständlich wie möglich zu machen. Aber in Wirklichkeit existieren solche methodologischen Unterschiede.
Veranstaltung: Wer zahlt die Bankenkrise?
Cash, Crash & Crisis
eine Veranstaltung mit Winfried Wolf,
Chefredakteur von "lunapark21- Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie"
Donnerstag, 19. Februar, Volksheim, Beginn: 19 Uhr 30, Eintritt frei
Nach vielen Jahren, in denen die Reichen Kasse machten, erleben wir jetzt einen Superkrach und eine schwere Krise, in der die Bevölkerung bluten soll. Seit Mitte 2007 hat sich die Krise - ausgehend von einer geplatzten Immobilienblase in den USA - wie ein Schwelbrand in die gesamte Weltwirtschaft gefressen. Anfang 2009 befindet sich auch die Realwirtschaft weltweit in einer tiefen Rezession - und zwar erstmals seit 1945 gleichzeitig in den drei kapitalistischen Zentren: in Nordamerika, in Japan und in Westeuropa.
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