Theorie

Nach der Weltwirtschaftskrise: Neue Regeln fürs Casino?

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Geschrieben von: Administrator Donnerstag, 12. November 2009 um 09:03 Uhr

Vortrag mit Dr. Jörg Goldberg

Mittwoch 25. November 09
Volksheim Salzburg
Elisabethstraße 11
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei!


Zur Person:
Jörg Goldberg, geb.1943, Dr. rer. pol., Wirtschaftswissenschaftler aus Frankfurt/M, Redaktionsmitglied von "Z-Zeitschrift Marxistische Erneuerung", Mitglied der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" (Memorandumsgruppe), Entwicklungspolitischer Gutachter. Ehemanliger wirtschaftspolitischer Berater in vielen afrikanischen Staaten.


Jüngste Veröffentlichungen:
Überleben im Goldland - Afrika im globalen Kapitalismus, Köln 2008
Demokratisierung des Kapitals oder Kapitalisierung des Staates?, in:  H. Pfeiffer (Hg.), Land in Sicht? Köln 2009

   

EU vs. Demokratie

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Geschrieben von: sk Freitag, 29. Mai 2009 um 13:26 Uhr

Die EU ist ein demokratisch in keinster Weise legitimiertes Etwas. Nicht einmal PolitikwissenschaftlerInnen schaffen es, dieses Etwas zu benennen, es sei einfach ein Ding „eigener Art“. Es entstand als imperialistisches Zweckbündnis gegen den in Folge des zweiten Weltkrieges erstarkten, sozialistischen Teil der Welt. In vielen ihrer Mitgliedsländer wurde die Bevölkerung über den Beitritt nicht einmal befragt, und wenn man einmal dabei ist, ist das Mitspracherecht auf relativ unbedeutende, alle fünf Jahre stattfindende Wahlen beschränkt.

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Cash, Crash & Crisis - Wer zahlt die Bankenkrise?

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Geschrieben von: sk Samstag, 21. Februar 2009 um 17:00 Uhr

 

"Die aktuelle Krise ist deshalb so gefährlich, weil sich der Schwelbrand in der Architektur der Weltwirtschaft von Raum zu Raum, von Stockwerk zu Stockwerk frisst. Charakteristisch ist dabei, dass der Brand, wenn er an einer Stelle gelöscht scheint, an anderen, oft unerwarteten Stellen auftauchen, um dann wieder auf die strategisch entscheidenden Bestandteile des Bauwerks abzustrahlen. Vor allem entwickelte sich parallel in allen drei klassischen Zentren und in wichtigen Schwellenländern eine ordinäre Wirtschaftskrise. Finanzkrise und die Krise der so genannten Realwirtschaft verbinden sich. Das klassische Muster einer schweren Wirtschaftskrise, möglicherweise einer Weltwirtschaftskrise, bildet sich heraus", schreibt Winfried Wolf in der aktuellen Ausgabe von lunapark21.

Der ehemalige deutsche Bundestagsabgeordnete und heute Chefredakteur der "zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie - lunapark21" hat am 19.02. in Salzburg im Rahmen einer KPÖ-Veranstaltung seine Thesen zur aktuellen Wirtschaftskrise vorgestellt. Insgesamt etwa 70 ZuhörerInnen lauschten seinem fundierten Wissen und diskutierten anschließend darüber.

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Eng, beschränkt, verlogen

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Geschrieben von: Lenin Mittwoch, 04. Februar 2009 um 14:52 Uhr

Vor 90 Jahren schrieb Wladimir Iljitsch Lenin eine Analyse deralt bürgerlichen Demokratie.

Wenn man nicht dem gesunden Menschenverstand und der Geschichte hohnsprechen will, so ist klar, daß man nicht von »reiner Demokratie« sprechen kann, solange es verschiedene Klassen gibt, daß man da nur von Klassendemokratie sprechen kann. (Nebenbei bemerkt: »Reine Demokratie« ist nicht nur eine von Unwissenheit zeugende Phrase, die Verständnislosigkeit sowohl für den Klassenkampf als auch für das Wesen des Staates offenbart, das ist auch eine durch und durch hohle Phrase, denn in der kommunistischen Gesellschaft wird die Demokratie, sich umbildend und zur Gewohnheit werdend, absterben, nie aber wird es eine »reine« Demokratie geben.)

 

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Warum Sozialismus?

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Geschrieben von: Albert Einstein Mittwoch, 04. Februar 2009 um 14:20 Uhr

Ein Essay von Albert Einstein aus dem Jahr 1949

Ist es nun ratsam für jemanden, der kein Experte auf dem Gebiet ökonomischer und sozialer Fragen ist, sich zum Wesen des Sozialismus zu äußern? Ich denke aus einer Reihe von Gründen, daß dies der Fall ist.

alt
Lasst und die Frage vorerst vom Standpunkt der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus betrachten. Es mag so erscheinen, als ob es keine wesentlichen methodologischen Unterschiede zwischen Astronomie und Ökonomie gäbe: Wissenschaftler beider Gebiete versuchen allgemein akzeptable Gesetze für eine begrenzte Anzahl von Phänomenen zu entdecken um deren Zusammenhänge so verständlich wie möglich zu machen. Aber in Wirklichkeit existieren solche methodologischen Unterschiede.

  

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Veranstaltung: Wer zahlt die Bankenkrise?

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altCash, Crash & Crisis
eine Veranstaltung mit Winfried Wolf,
Chefredakteur von "lunapark21- Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie"

Donnerstag, 19. Februar, Volksheim, Beginn: 19 Uhr 30, Eintritt frei

Nach vielen Jahren, in denen die Reichen Kasse machten, erleben wir jetzt einen Superkrach und eine schwere Krise, in der die Bevölkerung bluten soll. Seit Mitte 2007 hat sich die Krise - ausgehend von einer geplatzten Immobilienblase in den USA - wie ein Schwelbrand in die gesamte Weltwirtschaft gefressen. Anfang 2009 befindet sich auch die Realwirtschaft weltweit in einer tiefen Rezession - und zwar erstmals seit 1945 gleichzeitig in den drei kapitalistischen Zentren: in Nordamerika, in Japan und in Westeuropa.

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Grundzüge einer marxistisch-feministischen Theoriebildung

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Geschrieben von: Administrator Freitag, 23. Januar 2009 um 09:47 Uhr

Woher kommt die Frauenunterdrückung? Eine historisch-kritische Rückschau und ein Lösungsansatz.
Von Frigga Haugg

Dieses Thema ist ziemlich abstrakt und ziemlich anspruchsvoll. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ihr ungefähr seid, was dieses Thema genau mit euch zu tun hat und habe mich dann dazu entschlossen, es vielleicht so anzugehen, dass ich einen Streifzug mache, wie ich mich selbst in diesem Thema bewegt habe, und zu welchen Vorschlag ich gekommen bin, den wir dann gemeinsam diskutieren.

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Freiheit der Wissenschaft

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Geschrieben von: Administrator Freitag, 23. Januar 2009 um 09:41 Uhr

Ein neuer Versuch den Marxismus zu diskreditieren
Von Werner Seppmann

Mit dem KPD-Verbotsverfahren vor 50 Jahren sollte nicht nur die marxistische Partei zerschlagen werden, sondern auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Marxismus zu einem Straftatbestand gemacht werden. Wohl nur aus Sorge vor einer Blamage gegenüber dem europäischen Ausland wurde auf letzteres verzichtet. Aber der Versuch, den Marxismus zu diskreditieren war damit nur aufgeschoben. 20 Jahre später unternahm es ein sozialdemokratischer Bundeskanzler, jenen, die seine Parolen ("Mehr Demokratie wagen!") für bare Münze nahmen und aus ihrer Marxismus-Beschäftigung (die damals weit verbreitet war) praktische Konsequenzen zogen, mit Berufsverbot zu belegen.

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